Cyberangriffe, neue Regularien, steigende Erwartungen von Kunden, Versicherern und Geschäftsführungen: Informationssicherheit ist längst kein IT-Nischenthema mehr. Viele mittelständische Unternehmen merken das spätestens dann, wenn ein Versicherer detaillierte Nachweise fordert oder ein Kunde konkrete Sicherheitsstandards voraussetzt. Wer Informationssicherheit vernachlässigt, riskiert nicht nur Daten, sondern auch Vertrauen und Geschäftserfolg.
Wir haben mit unserem Informationssicherheitsbeauftragten (ISB) gesprochen, der als externer ISB-as-a-Service regelmäßig mittelständische Unternehmen begleitet. Ein Gespräch über die Realität im Alltag und warum Pragmatismus oft wichtiger ist als Perfektion.
Herr N., Sie sind als externer ISB für mehrere mittelständische Unternehmen tätig. Was begegnet Ihnen aktuell am häufigsten?
NIS2 ist aktuell ein großes Thema. Wie unterstützen Sie Unternehmen konkret bei den Anforderungen aus der Richtlinie?
Wo liegen die größten Schwachstellen im Mittelstand?
Wie starten Sie typischerweise bei neuen Kunden?
Viele Geschäftsführer fürchten Bürokratie. Zu Recht?
Welche Rolle spielt das Topmanagement in Ihren Projekten?
Wie reagieren Mitarbeitende auf einen externen ISB?
Was unterscheidet einen guten ISB-as-a-Service von einer klassischen Beratung?
Zum Abschluss: Ihr wichtigster Rat an IT- und Geschäftsentscheider?
Worauf es in der Praxis wirklich ankommt
Das Gespräch zeigt deutlich: Die größten Herausforderungen
in der Cybersecurity des Mittelstands liegen heute weniger in fehlender Technik
als in fehlender Struktur, mangelnder Transparenz, klarer Priorisierung und
eindeutiger Verantwortung.
Hier bewährt sich die Einbindung eines externen
Informationssicherheitsbeauftragten. Nicht als Kontrolleur oder Theoretiker,
sondern als jemand, der Ordnung ins Thema bringt, Risiken verständlich macht
und Übersetzung leistet – zwischen IT, Management, Versicherern und
Regulatorik.
Ein guter ISB denkt nicht in Normkapiteln, sondern in Entscheidungen: Was ist wirklich kritisch? Was muss jetzt passieren? Was kann bewusst warten? Er sorgt dafür, dass Informationssicherheit kein reaktives Krisenthema bleibt, sondern ein laufender, steuerbarer Prozess wird. Mit klaren Zuständigkeiten und Maßnahmen, die im Alltag auch funktionieren.
Gerade für mittelständische Unternehmen ist das entscheidend. Sie brauchen keine maximalistische Security-Strategie, sondern Pragmatismus und Verlässlichkeit. Ein externer ISB, der regelmäßig begleitet und Zugriff auf breites Expertenwissen hat, kann genau diese Lücke schließen und wird damit für IT und Geschäftsführung gleichermaßen zum verlässlichen Sparringspartner.
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Wenn Sie nicht wissen, wo Sie starten sollen.
In unserem Webinar „Ihr Security-Status im Check“ erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über unterschiedliche Cybersecurity-Assessments. Wir teilen erprobte Ansätze aus dem Mittelstand, für den Mittelstand – und zeigen, wie Sie Ihre Sicherheitsstrategie effizient und zielgerichtet weiterentwickeln können.
Webinar | Ihr Security-Status im Check
Praktischer Überblick über die wichtigsten Cybersecurity-Assessments
27.01.2026 | 10:00 Uhr
In nur 45 Minuten zeigen Ihnen Alexandra Steinmayr und Carsten Keil, welche Assessment-Formate – von Reifegradanalysen bis hin zu Penetrationstests – für Ihr Unternehmen wirklich relevant sind.
Sie erfahren, wie Sie die Analysen gezielt nutzen, um konkrete Maßnahmenabzuleiten und regulatorische Anforderungen wie CRA und NIS2 sicher zu erfüllen – kurz, kompakt, praxisnah.
Rapid Risk · NIS2 Readiness · CRA Readiness · Pentest · Compromise Assessment