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Ihr Security-Status im Check: Welches Assessment passt zu Ihrer Unternehmenssituation?

Gezielte Cyberangriffe, wachsende Risiken in der Lieferkette, der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie immer professioneller agierende Angreifergruppen – die Bedrohungslage für Unternehmen verschärft sich kontinuierlich. Gleichzeitig stellt sich für viele Verantwortliche eine zentrale Frage: Welche dieser Risiken sind für mein Unternehmen wirklich relevant?


Die Antwort darauf ist selten trivial. Denn Cybersecurity ist längst kein rein technisches Thema mehr, sondern ein geschäftskritischer Faktor, der Strategie, Organisation und Technologie gleichermaßen betrifft.

 


Regulatorischer Druck trifft operative Realität


Parallel zur steigenden Bedrohungslage wächst auch der regulatorische Anspruch. Richtlinien und Regularien wie NIS2, CRA, DORA oder TIBER verpflichten viele Unternehmen dazu, Risiken systematisch zu identifizieren, zu bewerten, zu dokumentieren und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten.


Gerade für betroffene Organisationen stellt sich die Frage:

Wie gelingt der Einstieg in eine strukturierte Risikobetrachtung, die sowohl regulatorische Anforderungen erfüllt als auch echten Mehrwert für die eigene Sicherheitsstrategie liefert?


Ein unkoordinierter Maßnahmenkatalog oder punktuelle Sicherheitsprojekte reichen dafür nicht aus. Gefragt ist ein methodisches Vorgehen – mit klarem Fokus auf die individuellen Risiken des Unternehmens.



Risikoanalyse als Fundament jeder Sicherheitsstrategie


So vielfältig die verfügbaren Methoden und Frameworks auch sind – eines bleibt konstant:

Die Risikoanalyse ist das Fundament einer wirksamen Cybersecurity-Strategie.

Eine systematische, nachvollziehbare und dokumentierte Bewertung der unternehmensspezifischen Risiken schafft die Grundlage, um:


  • Bedrohungen realistisch einzuschätzen
  • Geschäftsrelevante Risiken zu priorisieren
  • Sicherheitsmaßnahmen gezielt zu planen
  • Budgets und Investitionen effizient einzusetzen

Ohne dieses Fundament bleibt Cybersecurity oft reaktiv, fragmentiert und ineffizient.



Besondere Herausforderungen für den Mittelstand

Insbesondere mittelständische Unternehmen stehen dabei vor spezifischen Herausforderungen:


  • KRITIS-Nähe und regulatorische Unsicherheit
    Viele Unternehmen sind direkt oder indirekt von KRITIS- oder NIS2-Anforderungen betroffen – oft ohne klare Abgrenzung.
  • IT- und OT-Security
    Produktionsumgebungen, industrielle Steuerungssysteme und klassische IT wachsen zusammen – mit neuen Angriffsflächen.
  • Historisch gewachsene Infrastrukturen
     Sicherheitslücken entstehen häufig durch Legacy-Systeme und fehlende Transparenz.
  • Fachkräftemangel
    Begrenzte personelle Ressourcen erschweren kontinuierliche Risikoanalysen und Security-Betrieb.

Gerade hier hilft eine strukturierte Risikoanalyse, den Fokus auf das Wesentliche zu legen – statt sich in Detailfragen oder Einzelmaßnahmen zu verlieren.



Risiken verstehen, priorisieren und kontinuierlich steuern


Systematische Risikoanalysen ermöglichen es, Top-Geschäftsrisiken sichtbar zu machen und in einen unternehmerischen Kontext einzuordnen. Dabei geht es nicht um theoretische Bedrohungsszenarien, sondern um konkrete Fragen wie:

 

  • Welche Angriffe hätten den größten Einfluss auf unsere Geschäftsprozesse?
  • Wo ist die Eintrittswahrscheinlichkeit besonders hoch?
  • Welche Maßnahmen reduzieren Risiken messbar?

Diese Logik folgt einem bekannten Prinzip:

Risiko = Eintrittswahrscheinlichkeit × potenzieller Schaden


Nicht ohne Grund greifen auch Cyberversicherungen genau auf dieses Modell zurück. Immer häufiger verlangen Versicherer eine strukturierte Risikobeurteilung, bevor Policen angeboten oder erneuert werden. Wer seine Risiken kennt und regelmäßig überprüft, stärkt somit nicht nur die eigene Sicherheitslage, sondern auch die Verhandlungsposition gegenüber Versicherern.



Fazit: Ohne Risikoanalyse keine wirksame Cybersecurity


Ob steigende Bedrohungslage oder regulatorische Anforderungen – Unternehmen müssen ihre individuelle Risikosituation verstehen, um handlungsfähig zu bleiben. Eine strukturierte Risikoanalyse schafft Transparenz, Prioritäten und Entscheidungsgrundlagen. Sie ist kein einmaliges Projekt, sondern ein zentraler Baustein nachhaltiger Cybersecurity.


Welches Assessment passt zu Ihrem Unternehmen?

Welche Arten von Risikoanalysen gibt es?

Welche Methoden haben sich im Mittelstand bewährt?

Und wie lassen sich Risiken strukturiert erfassen, bewerten und dokumentieren – ohne unnötige Komplexität?


Unser Webinar gibt Antworten.

In unserem Webinar „Ihr Security-Status im Check“ erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über unterschiedliche Cybersecurity-Assessments. Wir teilen erprobte Ansätze aus dem Mittelstand, für den Mittelstand – und zeigen, wie Sie Ihre Sicherheitsstrategie effizient und zielgerichtet weiterentwickeln können.



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In nur 45 Minuten zeigen Ihnen Alexandra Steinmayr und Carsten Keil, welche Assessment-Formate – von Reifegradanalysen bis hin zu Penetrationstests – für Ihr Unternehmen wirklich relevant sind.


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Rapid Risk · NIS2 Readiness · CRA Readiness · Pentest · Compromise Assessment



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IHR SECURITY STATUS IM CHECK


   27. Januar 2026


   10:00 Uhr

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